LANDSCHAFT II

Eigenwillig und facettenreich erspielen die Künstlerinnen und Künstler noch einmal die Landschaft als Erfahrungs- und Erkenntnisraum zwischen Tradition und neuer Interpretation, zwischen Naturbild und malerischer Fiktion, zwischen Augenlust und Reduktion. Alle diese Arbeiten oszillieren zwischen unterschiedlichen Wahrnehmungsformen, stellen die Ambivalenz des Begriffs Landschaft her und aus. Die Natur selbst bringt die Mittel hervor, die die Kunst transzendiert, ist enthalten in dem, das sie ergänzt. Im freien Überschießen der Kunst steckt ein notwendig Verbindendes mit ihrem Gegenteil und Grund.



Dorothée Bauerle-Willert